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Mediation

 

Der Eselstreit

 

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Sind wir einmal ehrlich:

Jeder hatte schon einmal Schwierigkeiten mit anderen. Auch kann sich kaum einer von uns davon frei sprechen, dass es manchmal schwer fällt, sein eigenes Tun zu hinterfragen, weil man sich doch absolut im Recht fühlt! 

Wie bei den Eseln in der Bildergeschichte versucht man, erstmal seine Bedürfnisse zu erreichen.

Man redet nicht mit der betreffenden Person, sondern ist eher darum bemüht, dass der ANDERE Konsequenzen erfährt!

Ebenso hat man vielleicht das Gefühl, dass man einfach kein sachliches Gespräch führen kann.

Egal wie man es nun dreht und wendet: Wenn ein Konflikt nicht besprochen wird, kann man ihn auch nicht langfristig lösen.

Stattdessen verhärten sich die Fronten.

Dazu passt so manches Mal der allseits beliebte Spruch „aus einer Mücke einen Elefanten machen“ doch sehr gut.

Doch: „Was nun?“

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Konflikte sollten von den betroffenen Personen benannt und ehrlich besprochen werden, bevor die Situation vielleicht irgendwann eskaliert (Wenn zwei sich streiten ...). Und da ist es oftmals hilfreich, wenn jemand dabei ist, der das Gespräch lenkt, damit man sich auf einer vernünftigen Ebene treffen kann.

Man braucht einen Vermittler!

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Mediation heißt „Vermittlung“.

 

 

An unserer Schule werden Schüler als Konfliktlotsen im Rahmen eines Wahlpflichtkurses ausgebildet.

Sie lernen, wie sie als unparteiische Dritte zwischen Streitenden vermitteln. Dabei geht es nicht darum, wer RECHT hat, sondern wie man einen Konflikt zukunftsorientiert lösen kann.

Während dieser einjährigen Ausbildung werden die Teilnehmer dazu befähigt, Streitende soweit zu unterstützen, dass diese eine Lösung für ihren Konflikt finden, mit der sie einverstanden sind.

Neben dem typischen Ablauf einer Mediation gehören folgende Inhalte wie z.B:

 Was sind Konflikte? Wie gehe ich mit ihnen um?

  • Aktives Zuhören

  • Ich-Botschaften

  • bewusste Körpersprache

  • Teamfähigkeit

  • Fragetechniken

  • Gesprächstechniken wie „Spiegeln“ oder „Pendeln“

  • Konfliktfähigkeit

  • Reflexion

Die Lerninhalte werden in vielen praktischen Übungen wie z.B. in Rollenspielen, Gruppenarbeiten oder Vertrauensübungen erarbeitet.

Am Ende des Schuljahres bekommt jeder, der sich für die Tätigkeit als Streitschlichter qualifiziert hat, eine Urkunde.

Anschließend steht es den Konfliktlotsen frei, ob sie an unserer Schule als Konfliktlotsen arbeiten möchten.

Ebenso können sie Patenschaften für die unteren Klassen übernehmen.

Es gibt Streit, es gibt Konflikte! Es gibt Lösungen ohne Gewalt! Die Mediation hilft!

Zu den Konfliktlotsen

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